Zink gehört zu den Spurenelementen, die der Körper nur in kleinen Mengen, dafür aber regelmäßig braucht. Da wir Zink kaum speichern können, ist eine kontinuierliche Zufuhr wichtig. In diesem Ratgeber erklären wir, worauf es bei der Einnahme ankommt, welche Zinkform besonders gut verträglich ist und welche Kombinationen du beachten solltest.
Warum Zink für den Körper wichtig ist
Zink ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat zahlreiche Aussagen zugelassen: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu einer normalen kognitiven Funktion, zu einer normalen DNA-Synthese und Eiweißsynthese sowie zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel und Haut bei. Außerdem trägt Zink dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und spielt eine Rolle bei einem normalen Säure-Basen- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Welche Zinkform ist gut verträglich?
Zink gibt es in verschiedenen Verbindungen. Unsere Kapseln enthalten Zinkbisglycinat – eine an die Aminosäure Glycin gebundene Chelatform, die als besonders gut verträglich und bioverfügbar gilt. Die kleinen Glycin-Moleküle erleichtern die Aufnahme über die Darmschleimhaut. Pro Tagesdosis (1 Kapsel) sind 25 mg Zink enthalten, das entspricht 250 % des Nährstoffbezugswerts.
Wann sollte man Zink einnehmen?
Zink wird auf nüchternen Magen am besten aufgenommen. Wer allerdings einen empfindlichen Magen hat, nimmt es besser zu einer leichten Mahlzeit. Eine feste Tageszeit ist nicht entscheidend – wichtiger ist die Regelmäßigkeit. Viele Menschen integrieren die Einnahme fest in ihre Morgen- oder Abendroutine, damit sie nicht vergessen wird.
Diese Kombinationen solltest du beachten
Zink und bestimmte andere Mineralstoffe konkurrieren um dieselben Aufnahmewege. Vor allem hochdosiertes Eisen und Kupfer können die Zinkaufnahme beeinflussen – nimm diese Präparate daher am besten zeitversetzt ein. Auch Kaffee und stark ballaststoff- oder phytatreiche Mahlzeiten (z. B. Vollkorn, Hülsenfrüchte) können die Aufnahme etwas verringern. Ein zeitlicher Abstand von ein bis zwei Stunden genügt in der Regel.
Wer hat einen erhöhten Bedarf?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt je nach Geschlecht und Phytatzufuhr Referenzwerte von etwa 7 bis 16 mg pro Tag an. Besonders auf ihre Zinkversorgung achten sollten Menschen mit rein pflanzlicher Ernährung, da pflanzliches Zink schlechter verfügbar ist, sowie Sportler, die über den Schweiß Zink verlieren.
Fazit
Am besten regelmäßig, in gut verträglicher Form und zeitversetzt zu Eisen und Kupfer – dann ist Zink unkompliziert in den Alltag zu integrieren. Unsere Zink Kapseln liefern 25 mg Zink als gut bioverfügbares Zinkbisglycinat, 100 % vegan und ohne Zusatzstoffe. Wer Zink gezielt mit Blick aufs Immunsystem einsetzen möchte, findet auch in unserem Vitamin C einen sinnvollen Begleiter.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
